Traumreste I
Schneepolster auf der Fensterbank,
Glucksen, sickernde Tropfen,
als würden die verbliebenen Seelen gezählt.
Rauchfahnen, stumm,
über die Landschaft gebogen
von einem unerbittlichen Mund.
Morsche Gartenhütte,
eingebrochene Bank,
ein Kinderschuh auf der Schwelle.
Die Tür mit den geritzten Zinken,
ächzt in der Schattenangel,
die Leere glänzt in den Pfützen.
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