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Georges Rodenbach, Des cloches

21.09.2026

Des cloches, j’en ai su qui cheminaient sans bruit,
Des cloches pauvres, qui vivaient dans des tourelles
Sordides, et semblaient se lamenter entre elles
De n’avoir de repos ni le jour ni la nuit.

Des cloches de faubourg toussotantes, brisées ;
Des vieilles, eût-on dit, qui dans la fin du jour
Allaient se visiter de l’une à l’autre tour,
Chancelantes, dans leurs robes de bronze usées.

 

Glocken

Glocken, ich kannte welche, die gingen lautlos-sacht,
solche, die in Türmchen am Hungertuche nagten,
schmutzige, und wie’s scheint eine der anderen klagten,
keine Ruhe zu finden, nicht tags und nicht bei Nacht.

Glocken der Vorstadt, die hüstelten, voll von Rissen,
Greisinnen, könnte man sagen, die an den Abenden gern
einander immer besuchten, von nah und von fern,
wankend, in ihren Kleidern aus Erz, ganz zerschlissen.

 

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