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Die Nacht des Schwans

21.12.2020

Es ist ein grauer Schwan,
den seine schönen Schwestern
gar necken und verlästern,
und haben Leids ihm angetan.

Nur nachts fühlt er es kaum,
da grüßen brüderliche Schatten,
auf Himmels blauen Matten
sinkt ihm der Sterne Schaum.

Er schaut sein Spiegelbild
in Wassers Zauberwellen
im Monde sich erhellen,
o Nächte still und wundermild.

Bricht seinen Traum der Tag entzwei,
wenn Lilien Kränkung senden,
der Schwestern Federn blenden,
sehnt er die Nacht, die Nacht herbei.

 

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