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Es schweigt das Herz

01.11.2026

Purpurne Tupfen auf der Stirn, der bleichen,
als wäre sie gestreift an Dornenspitzen,
hätte zerkratzt sie wilde Kreatur.

Sind sie dunklen Kampfes Abschiedszeichen,
wie Schreie sie ins Mark der Verse ritzen?
Es schweigt das Herz und stillt mit Blut die Spur.

Verwischte Namen in Briefen, fast verwittert,
wie Mumien schliefen sie in dumpfen Schränken.
Sie zerfallen, gleich mürben Faltern auf der Hand.

Hat bange Wimper ihnen einst gezittert,
mit Tau der Liebe Flammenschrift zu tränken?
Es schweigt das Herz, das gern wär mit verbrannt.

 

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