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Schönes Leben, menschenfern

16.04.2018

Tulpe, Rose oder Veilchen
schlafen noch ein stilles Weilchen,
dann weckt sie eine scharfe Schere,
und ihr Träumen knickt ins Leere.

Gras und Klee und wilde Kräuter,
Fraß für schmerzenspralle Euter.
Sinnend kauen Kühe wieder.
Keiner singt die Abschiedslieder.

Wohl, daß uns nicht in Tales Garten
Edelweiß und Enzian erwarten,
daß an menschenferner Bläue
Steinbock, Gams und Aar sich freue.

 

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