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Der Kranz des Lieds

07.05.2020

Wie Mondes Milch auf Schwellen schäumt,
ins Freie rufen Wind und Wetter,
hat weißer Blüten Licht umsäumt
zum Kranz sich windend Liedes Blätter.

Ihn hat des schönen Opfers Hand
sacht auf den Strom der Nacht gehoben,
er trägt ihn in ein fernes Land,
wo Lieder lächelnd Anmut loben.

Wenn wehem Blick die Feuchte glänzt,
hat goldnen Laubes Niederrauschen,
ein Widerhall das Wort ergänzt,
wie Ringe, die sich Freunde tauschen.

 

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