Die weibliche Stimme: Elisabeth
Hingestreckt ins Gras
Ich war die Täubin stets,
die einsam pickte.
Doch war ein Täuberich,
der fern mir nickte.
Ich trippelte so sacht
in grünen Auen.
Dort waren Augen hell,
nach mir zu schauen.
Ich zuckte auf vor Schatten
und entflatterte,
daß der ihn warf
mich nicht ergatterte.
Des Morgens flog ich,
daß von weichen Spritzern
des ersten Lichtes
meine Federn glitzern.
Der Mittag schwieg
sein tiefes Blau um mich.
Das Wasser träumte kaum
ein Liebstes, das mir glich.
Am Abend war ich still,
mir zu erlauschen
das weiche Gurren
und der Lüfte Flauschen.
Des Nachts ist es mir nun,
als ob wer singt.
Ist es ein Traum,
der aus dem Herzen dringt?
Schwebt nun was ich verlor
in jenen Zweigen,
sein nahes Fernesein
mir seufzend zu bezeigen?
Rezitation:
Die weibliche Stimme – Elisabeth
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