Die weibliche Stimme: Sarah
Nackt im Ried
Es drängt mir in den Brüsten
ein Schwellen süßer Frucht,
an abendrote Küsten
strömt meiner Lippen Ruf.
Es wölkt aus meinen Haaren
Sommers Regenduft,
Augen, die verdunkelt waren,
sprühen Sterne nun.
Meiner Knie helle Monde
versinken blaß im Ried,
Hände, Zitterns ungewohnte,
schüttelt Feuerwind.
Eines Kahnes dunkles Ächzen
der sich im Schilf verirrt,
muß ich nach Küssen lechzen,
züngelnder Flammen Lied.
Meines Schoßes goldne Tränen
löschen sanft die Glut,
sterbender Gesang von Schwänen
ebbt in meinem Blut.
Rezitation:
Die weibliche Stimme – Sarah
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