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Epiphanien VII

03.04.2017

Duft der Sommernacht,
der uns zum Moose beugt.

Und liegen wir, in der Hand
den letzten Brief, zerknüllt –
zittert auf dem Rosenblatt,
das uns den Mund verschließt,
die Schrift im Silberlicht
des Sichelmonds.

Schnee, der unter die Tür
des Schlafs uns stäubt.

Und liegen wir, in der Hand
das Amulett, verblaßt –
weckt uns unterm Lilienblatt,
das unser Herz versteckt,
ein Zwitschern aus dem Wald
der alten Nacht.

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