Ins Blaue singen
Du singst dich heimlich fort ins Blau
der dünnen sanften wesenlosen Luft –
unter dir die Wolken toter Götter,
zwischen ihnen toter Sterne Licht.
Nichts hält dich in der blauen Leere
als deiner Stimme zarte Feder–
sie trudelt zitternd vor sich hin
im Atem, der dein Lebensatem ist.
Du fällst nicht, wo kein Abgrund gähnt,
steigst nicht, wo kein Gipfel strahlt –
und zögerst du vor so viel Ferne,
verschweigt dich schon das Dunkelblau.
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