Noch einmal die hohe Nacht
Noch einmal die hohe Nacht,
Gottes Sterneneinsamkeit,
ihr Schweigen hat am Grund
einen purpurgoldnen Mund,
o Herr, ich bin bereit,
sprich doch von deiner hohen Wacht.
Noch einmal die goldene Flut,
wenn der Abend trinkt vom Rhein,
die Welle raunt von ferner Liebe,
daß unerfüllt die Sehnsucht bliebe,
die edle Seele, sie ist allein,
o, sie vergehe in später Rosen Glut.