Später Gang
So geh den Pfad, der Lehm ist blank,
dort wartet schon die Gartenbank,
Atem, nur lau ein Wind und Schlaf,
o daß der Tränenblick dich traf.
Und über dir vergehn im Wind
Gestalten, wolkig, seelenblind,
dein Herz allein die dunkle Welt,
bebend, bis die Antwort fällt.
So geh den Weg, der Abend graut,
behalte, was dir anvertraut,
sinkend Licht und stille Pein,
auf deinem späten Gang allein.