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Terzinen von den grauen Herzen

11.12.2016

Und rinnt dein Dunkel schon von kahlen Zweigen,
und ist die Flamme wie ein Geist verzittert,
kannst du in keines Rauschens Gras dich neigen,

das Fenster ist von Schattenwuchs vergittert,
ein Kieselstein nur dämmert in der Schale,
der Jahre Kern, von dunklem Moos umwittert,

dich wiegte Traum, doch stieg dein Tag zu Tale,
ein müder Hirte ganz verstreuter Herden,
und keine Glocke ruft zum Abendmahle,

und keine Wolke will zum Zeichen werden,
daß hoher Atem weht und wieder Tropfen
erwecken weiches Veilchenlied auf Erden.

O grauer Herzen vogelbanges Klopfen.

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