Du weichen Fühlens blaue Nacht
Du zart und buntes Blumenglück,
nun scheinst du ferner mir und blasser,
als wiche welk das Licht zurück,
als rührte blind ein Mond im Wasser.
Du grün und goldner Liebessang,
nun tönst du mir ein fremder Schauer
wie einer Mutter Mund, die lang
vor einer Kerze kniet, voll Trauer.
Du weichen Fühlens blaue Nacht,
da Worte sich wie Küsse tauschten,
wie grell der Lärm des Todes lacht,
wo sanft der Liebe Flügel rauschten.
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