Vincenzo Cardarelli, Viaggio
Come il partente invidia chi rimane!
Come felice, stabile,
si mostra il mondo a lui che lo contempla
con l’animo d’un esule, con occhi
di morituro.
Deciso all’addio,
egli è, pure indugiando, già in cammino
e fuori dalla vita.
Così a me tutto apparve, in ogni tempo,
come quelle città che salutai
verso sera,
mentre, partendo, già il ricordo urgeva,
o ch’io scopersi fervide e ridendi,
dall’alto d’un ponte,
passando in ferrovia,
rasentando i segreti delle case
col treno in corsa
che discioglieva i luoghi a me più grati
in un gioco di nuvole.
Oh senza sosta io vissi
ed esule dovunque.
Nessun’arte imparai, niuna certezza
mi assiste
nel punto di salpare ormai per sempre.
Reise
Wie der Reisende den beneidet, der zu Hause bleibt!
Glücklich, beständig
scheint dem die Welt, der sie mit den Augen
des Verbannten betrachtet,
des Sterbenden.
Entschlossen, Abschied zu nehmen,
ist er, auch wenn er zögert, schon auf dem Weg
und jenseits des Lebens.
So kam mir alles vor, zu jeder Zeit,
wie jene Städte, denen ich letzte Grüße gesandt
gen Abend,
und mich im Moment, da ich ihnen den Rücken kehrte,
schon die Erinnerung heimsuchte
oder als ich auf einer hohen Brücke stand
und sie mir ihr Glühen und ihr Lächeln enthüllten,
oder im vorüberfahrenden Zug,
als ich an den Geheimnissen der Häuser vorüberglitt,
und der Zug war in voller Fahrt
und löste die mir liebsten Orte
in ein Spiel der Wolken auf.
Oh, rastlos habe ich gelebt
und heimatlos überall.
Keiner Kunst mächtig,
steht mir keine Gewißheit bei,
jetzt, da ich im Begriff bin, abzureisen für immer.
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