Der Abschied
Der Mond fiel durch die Nacht der Zweige,
sein Schein war nackte Qual.
Verstummtes Leben schlief in Schatten,
das Zucken war der Traum.
Es schrieb Gewölk die wirren Zeichen
aufs Glas der kalten Milch.
Und Stille war im Sang des Vogels,
als schlief ein Kind drin ein.
Wie traulich rankte sich die Winde
am harten Gitterkreuz.
Im Sand dort Linien und Mulden
von Krallen oder Käfer-Tanz.
Dein Singen trug die Lichter der Lagune,
sie kitzelten den blauen Mund.
Bezaubert drehten deine Finger
das Siegelrot des Rings.
Wie sprühte noch im Schaum der Haare
der Untergang des Lichts.
Es streckten Schatten nasse Felle
mir hündisch vor den Fuß.