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Fado IV

10.03.2018

Das Angesicht der Liebe,
das mir ins Dunkle schwand,
ist nun die weiße Blume,
die ich auf der Schwelle fand.

Und was in Tropfen flüstert,
wenn grauer Regen fällt,
ist deine ferne Stimme,
die mich am Leben hält.

Wenn Abends rote Rose
legt ihre Wunde bloß,
rinnen meine Tränen
in deinen fernen Schoß.

O Gottheit, die mit Küssen
wie mit Messern wühlt,
zerschneide mir die Sehne,
die dunkle Wehmut fühlt.

 

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