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Gott verhüllt den Stern

09.03.2018

Meeres ist der Schaum,
himmlisch das Gefieder,
es tönt den blauen Raum
Gewölke weicher Lieder.

Wärme hat der Stein,
grüne Feuer Wellen,
es rinnt ein roter Wein
aus Abends schwarzen Quellen.

Wimpern hat das Lied,
heller Blicke Dunkeln,
weil Liebe lautlos schied,
die blanken Tränen funkeln.

Gott verhüllt den Stern,
Schmerz war alles Scheinen,
es klagt aus Wäldern fern,
die Nachtigallen weinen.

 

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