Skip to content

Kosmisch II

12.03.2018

Aus dem dunklen Grunde,
wo die Nebel streifen,
stäubt Gefieder Funken
und Gesänge schweifen.

In den Bitter-Schründen
süßen sich die Knospen,
Blatt und Blicke finden
Sonnentore offen.

In der Sternen-Ballung
blitzt ein Urgesicht,
Liebe staut die Wallung,
die aus Erden bricht.

Hohen Wortes Odem
übergrünt die Fluren,
blau und grüner Käfer
bahnt die Rosenspuren.

Was Gestalten zündet,
west nicht augenlos,
was die Blüten ründet,
ist sich Frucht und Schoß.

Auf des Liedes grünen Hang
pocht die Hufe Pan,
weißer Schwanensang
wölkt dem Traum voran.

 

Comments are closed.

Top