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Mit den Rosen gehen

07.03.2018

Mit den Rosen gehen,
Lust und Leid verwunden,
unter Blitzen stehen,
hohe Abschiedsstunden.

Ist was dort noch webt
am Gespinst der Nacht
Liebe, kaum bedacht,
Leben, ungelebt?

Mit den Veilchen sagen,
Tau sind alle Tränen,
Schmerz und Schweigen tragen,
Dämmerflaum von Schwänen.

Ist was dort noch quillt
in des Wassers Nacht
Liebe ungestillt,
Leben kaum erwacht?

Mit den Lilien sinken,
Duft und Lied verwehen,
ferne Blicke winken,
hell ins Dunkel gehen.

 

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