Skip to content

Poetenlaune

05.03.2018

Ringeltäubchen
gurren mir,
wo ich schreibe
Blüten unterm Apfelbaum.

Fällt ein Fläumchen
aufs Papier
und ich reibe
es zu Metrenschaum.

Dicke Hummel
kreist mich ein,
wo ich kaue
mein Rosinenbrot.

Ihr Gebrummsel
wärmt den Reim,
dem ich traue,
zart flamingorot.

Schleicht ein Kätzchen
um mein Bein,
und ich brocke
ihm vom süßen Rest.

Sein Geschnurre
macht mich fein,
und ich locke
Kükenverslein in mein Nest.

Flattern Spätzchen
auf den Tisch
und stibitzen
Krumen schnabelfroh.

Ihr Geschnatter
macht so frisch,
mag nicht gackernd sitzen
hühnchenfromm im Stroh.

 

Comments are closed.

Top