Reste
Lieblich schauernd Ranken,
von blindem Tau beweint,
schwermutsüß Gedanken,
da mir dein Bild erscheint.
Trunkenes Mückenweben,
von Sonnendunst getränkt,
unerfülltes Leben,
wenn alte Sehnsucht kränkt.
Kind, es fängt den Schimmer,
geglückten bunten Schaum,
und ich schaue immer
das Blau im leeren Raum.
Goldnen Sommers Feste,
als mich dein Anblick hob,
auf dem Gras die Reste,
die grauer Wind zerstob.
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