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Zwischen Gras und Grab

03.05.2018

Wir sind die nächtlich-stummen Funken
und sprühen auf wie Phosphormücken
zwischen Gras und Grab.

Ein Mond, der seltsam schräg sein Lächeln
auf dunkler Seelen Wasser streut,
ein Vogelschrei der Nacht.

Ein Winseln und Flattern von Schatten
an weißgetünchten Wänden
im desinfizierten Sterbehaus.

Jene Lieder, die von Zweigen tropften,
sind wie unverhoffter Schauer
im Hof des Sommers eingesickert.

 

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