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Terzinen von der süßen Vergeblichkeit

12.08.2017

Wie Wasser glänzend sickert in die Erde,
es rauschte hell und gluckert jetzt im Dunkeln,
löst uns vom Mund die runzlige Beschwerde

die hohe Nacht mit ihrem Geisterfunkeln,
wir lassen unser Leid vom Element versöhnen
und sehen Lilien auf den Teichen schunkeln.

Wie Tropfen hell an Fensterscheiben tönen,
und ausgewischt sind sie von harten Strahlen,
die Melodie erstickt gedämpftes Stöhnen,

so rinnen unsre Tränen in die fahlen
Gefieder der Vögel, die im Schlafe girren,
und unsre Küsse in die Muschelschalen.

Wir sind am Ziel, die wir durchs Leben irren.

 

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