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Das verborgene Licht

02.02.2018

Am Plätschern und Eilen
des Weins,
der aus ihm strömt,
rät niemand
die Wohlgestalt des Krugs.

Doch im Farbenspiel
des Schaums,
der vom Schilfrohr tropft,
spiegelt sich
der hohe Sinn des Seins.

An eines Tieres Spur
im Schnee,
die schon verweht,
sieht niemand,
ob Angst, ob Lust es trieb.

Doch beim Vogelsang
der Nacht,
der nach Lichtung ruft,
öffnet sich
die Knospe des Gemüts.

 

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