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Der Mensch und das Licht

23.02.2018

Sieghaft ist das Lied des Lichts,
in seinen Strophen steigen Rosen,
ihre Tränen sind sein Reim.

Fleht aus Teichen Nacht und Mond
mit Händen blasser Lilien,
pocht es heißen Herzen Qual.

Sonne ist der Mutter Gott,
er sät in ihre dunklen Furchen,
hebt und stürzt die edle Frucht.

Menschen sind dem Tag versklavt,
sie nähren sich aus Lichtes Krumen,
ihre Tränen sind die Saat.

Nacht keimt aus die Seele wild,
auf Wahnes Wasser streut sie Blätter,
wächst aus dem Grab im Gras.

 

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