Terzinen über Bruckners siebte Sinfonie
Ihr weichen Klänge wollt wie Tränen gleiten,
die an gesenkter Wimper lange beben,
in euch will alle Einsamkeit sich weiten.
Ihr seid der stillen Gottheit Liebesweben,
das uns bestrickt mit lichten Rosen-Schauern,
das dürre Herz dem Regen hinzugeben.
Ihr seid das Rieseln in den Festungsmauern,
im Wetterleuchten eurer Jubelstimmen
kann banger Widersinn nicht dauern.
Ihr seid das Schwirren heimgekehrter Immen,
die ihren Honig in die Waben senken,
die Mulden unsrer kargen Heide glimmen.
O Klänge, die Verirrten Heimkehr schenken.
Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=2X2bbusaOzI
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