Terzinen von den Scheide-Nächten
Und hörst du auf den Stufen schwere Schritte,
so lösch das Licht, den Vorhang zieh beiseite,
knie dich in Mondes milchig-fahle Mitte,
die Nacht ist mild und bietet dir Geleite
durch alter Rosengärten Flammen-Beete,
durchs Bienen-Summen froher Opferscheite
zum Morgenufer schäumender Gebete,
wo blaue Wasser dir die Füße küssen,
und Fittich kühlt, der in der Kindheit wehte.
So atme aus mit Nelken und Narzissen,
wenn Schlummers Harze tropfen von den Weiden
und warme Moose bauschen dir die Kissen.
O, könnten wir in solchen Nächten scheiden.
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