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Übergänge XII

30.07.2017

Terzinen auf die Enterbten

Die Gesten der Enterbten grinsen leer,
sie fuchteln wimpernlos im Phosphorschein.
Ihr Lallen sonder Süße ist wie Teer

– geborstene Fassung ohne Marmelstein –
der in der Sonne schmilzt und schwitzt.
Mit Lügenfilz umwickeltes Gebein.

Ihr Denken ist wie Negerhaar verfitzt,
umigelnd einen aufgeschwemmten Balg,
aus dem ein Griffel sich ins Freie spitzt,

ein Kerzenstummel aus verbrauchtem Talg.
Licht kann nicht zeugen, was ins Chaos starrt.
Die Spur der Götter löscht ein saurer Kalk.

Gesichter mimen-weiß und kuben-hart,
verdrahtet dröhnt ihr Kopf vom Todesgong,
es ziehen zitternd wie vom Krampf genarrt

die Anmutlosen wüstenwärts – so long!

 

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