Fern ein Einsames singt
Wenn Nacht und rieselndes Wasser,
fern ein Einsames singt,
schwebt dein Herz noch blasser,
ein Mond, der mit Schatten ringt.
Schwebt dein Herz am Ufer
des blauen Stromes der Nacht,
hört es den einsamen Rufer,
ein Kind, aus den Wellen erwacht.
Hörst du kindliches Weinen,
das Wasser rieselt im Traum,
will dein Herz versteinen,
es fällt durch den Sternenraum.
Will dein Herz versteinen,
wenn fern ein Einsames singt,
mußt mit dem Kind dich vereinen,
ein Mond, der ins Wasser dringt.