Geister
Du schwebst im Nebel und im Nebel schweben
Die Geister weicher Büsche, trunkner Weiden.
Schau, auch der Hügel dampft von fremdem Leben,
Und Orchideen rascheln mit den Purpurseiden.
Was dir begegnet, fließt aus dir und sagt,
Als würd die Seele sagen: „Entschwebe ganz,
Jenseits des Nebels das Land der Liebe tagt!“ –
Ein Fisch springt aus dem Teich, klatscht mit dem Schwanz.
Ich aber, abgebrüht, greif mir den Fang,
hack den Kopf vom Leib – hat da wer gelacht?
Ich press den Laich heraus, mir ist nicht bang.
Der Schuppen Glanz, gespenstisch in der Nacht.
Wie Schrecken-Scharen kehren die Geister heim.
Uns gilt der Fraß, uns Früchten ohne Keim.