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Die blütenlose Leere

03.07.2016

Er schwebt still wie in Gedanken,
nur die bleichen Rosen schwanken,
wenn sich der Moose grünes Licht
in seinen wimperlosen Augen bricht.

Aus der dunklen Wogen Rollen
sind sie einst hervorgequollen,
um zu scheiden Feindes Bild
von friedlich leuchtendem Gefild.

Ist in ihm des Lebens Selbstgefühl,
wird er seiner inne im Algengewühl,
wenn mit bleichem Finger Mond
färbt seine Schuppen rot und blond?

Schwankt in ihm die blütenlose Leere,
fern von der Bilder Sehnsuchtsschwere,
wenn er stülpt den goldenen Mund
um der Mücke glücklichen Fund?

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