Ernte
Fernes Rufen,
eines Vogels
herabgetrudelter Flaum.
Von Früchten kaum
eine Handvoll
für die Silberschale.
Du gehst zu Tale,
auf den Lippen
das dürftige Lied.
Was aber geschieht,
wenn im Fluß ertrinkt
das treue Licht?
Das weißt du nicht,
voll sternloser Nacht
gehst du am Ufer entlang,
wo sich der Reiher schwang
ins Gegenlicht,
in deinen Traum.
Du pflückst den Flaum,
verklungen ist
das süße Rufen.