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Zwischen dir und mir

15.06.2018

Was von Zweiges Dämmer
niederfiel
zwischen dir und mir,
Frucht, wie voller Mond,
gedämpfter Aufprall
machte stocken uns das Herz.

Wer warf den Stein ins Wasser?
Wie die Schatten
zwischen dir und mir
schwirrend flattern,
glatten Glases Spiegel
sprang in dunklen Schaum.

Aufgescheuchte Tauben
sammeln sich
fern von dir und mir,
Lied, das uns nicht meint,
ersticktes Gurren
wölkt, ein Blaken letzter Glut.

Kleine weiße Feder
taumelt nieder
zwischen dir und mir,
Wort, das keiner sprach,
ausgerupfter Schmerz,
treibt mit Wind und Welle fort.

 

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