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Abseits

17.01.2018

Die Wimper hält
die Träne bang.

Ins Ungesagte
stürzt ihr Glanz.

Dunkelheit gebiert
den lichten Tau.

Steines Maserung
wird zarte Schrift.

Abseits zur Rose
geht das Leid.

Am Grund der Wildnis
quillt Gesang.

Grases dürre Chiffren
rührt ein Hauch.

Kuß der Flocke
schließt das Lid.

 

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