Bettet mich bei den goldgrünen Zungen
Bettet mich auf Tannennadeln und Torf,
auf seufzende Moose und der Borke Schorf,
wo ich die Lüfte höre die dürren Reiser
rühren leiser und immer leiser.
Schirmt mich vor dem Krach der Turbinen,
dem Quietschen und Ächzen der Schienen,
damit des weichen Engels Schreiten
kann meine Todesangst noch weiten.
Legt mich fern vom Lärm der Menge
in einer Ackerfurche bittere Enge,
wo mich des Mondes Strahlen kühlen
und unter mir die scheuen Mäuse wühlen.
Bettet mich bei den goldgrünen Zungen,
die mir am Ufer des Maares gesungen,
wo mir die äußersten Tränen entquillen,
die den Durst einer Nachtigall stillen.