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Terzinen an der Bahre

22.02.2018

Ich will Gras und Lilien binden,
die vom Tau der Nachtluft glänzen,
deinen fernen Traum umwinden.

Veilchen scheu ergänzen,
was ihre Seufzer tranken,
deine bleiche Stirn zu kränzen.

Schatten, die um Kerzen schwanken,
sollen deine Stille hüten,
um dein leeres Fenster ranken.

Die im Wein des Herbstes glühten,
Blätter streu ich auf das Linnen,
Rosen, die im Winter blühten.

Weint ein Lied von innen,
sollen meine leisen Tränen
um dein liebes Antlitz rinnen.

O schneie, Schnee von Schwänen!

 

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