Stille Wolke, heller Gischt
Wie sich des Abendlichtes Fäden wirren.
Noch steht die stille Wolke, sanft gerötet,
wohl überm Haupt des Dichters unverwandt.
Doch ist die Seele schon vom Lied gebannt
das Philomele dort im Dickicht flötet,
wo sich des Abendlichtes Fäden wirren.
Wie sich im Sund der Nacht die Wogen falten,
als würde sie der Kiel des Mondes schneiden.
Hell ist der Gischt, der aus den Falten springt,
doch dunkel, was des Dichters Seele singt.
Sie muß vom heimatlichen Ufer scheiden,
wenn sich im Sund der Nacht die Wogen falten.
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