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Das Lied war Zittern nur

30.10.2026

Das Lied war Zittern nur, ein dumpfes Lallen,
als ob die Woge durch die Planken bricht.
Daß es im Uferlosen treibe nicht,
hob es ins Schilf Gesang von Nachtigallen.

Der Eremit der Schmerzen zieht im Stillen,
bis ferne ihm des Heiles Hymnen quillen.

Den Strauß, den ihr ein zarter Sinn gebunden,
barg vor der Tür er, wo die Liebe wohnt.
Sie wachte auf in einem hellen Mond,
ihr Aug ward feucht, als sie den Gruß gefunden.

Der schlaflos durch das Dickicht Nacht gewandert,
sah jählings, wie ein Glanz zum Meer mäandert.

 

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