Nach uns
Im rostigen Rohr des U-Bahnschachts
Husten asthmatischer Gespenster,
aus Abzugslöchern fallen Tropfen des Monds
auf die ausgeklungenen Schienen.
Die Brunnen der Plätze schweigen,
manchmal näßt wie fernes Erinnern
ein Tropfen ihren Mund, der für immer
in einem letzten Gähnen erstarrte.
Im Garten stochert ein grauer Regen
nach den weichen Kernen der Glut,
die Reden und Singen von einst entfacht,
und findet die unlesbare Münze.
Im Park des Gärtners schiefe Büste,
von Grünspan überwachsen, von Vergessen.
Hoch oben tanzt ein namenloser Stern
auf der blauen Zunge des Winds.