Terzinen vom verzögerten Abschied
Ein Lebewohl kommt dir von schmalen Lippen,
wenn Nebelgeister an die Wange streichen
und Eises Binsen kratzen zarte Rippen.
Doch werden Tränen dir das Wort erweichen
und deinen Schritt verzögern dunkle Blicke,
die ins Versagte zwischen Herzen reichen?
Du tastest scheu nach kaum erblühtem Glücke,
dir wissen Augen, die nach Hause schauen,
von weißen Knospen auf vergessnen Teichen,
von Nächten, die vom Schmelz der Lieder blauen,
dir ist, als hülle dich ein Duft von Haaren,
in denen Monde goldner Trauben tauen.
Willst ungetröstet du ins Ausland fahren?
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