Terzinen von den Stimmen der Ahnen
Du frage nicht, warum in Träumen lecken
wie Stalaktiten stets die fremden Stimmen,
warum wie Käfer in den Dämmerhecken
die tiefen Blicke in den Fenstern glimmen,
an denen wir im Traum vorübergehen,
warum uns Worte in die Stille schwimmen,
die wir im Lärm der Welt nicht mehr verstehen.
Wir wissen nicht, aus welcher Ahnen Gärten
uns Düfte in das Lied des Abends wehen,
wir können nur mit bangen Herzens Zärten
verblaßten Flaum aus alten Nestern heben
und rohem Dasein sänftigen die Härten.
Gedächtnis wollen wir zur Spende geben,
den scheuen Honig vor dem Bild entzünden,
daß nicht ganz ohne Göttliches wir leben
und Traumes Stimmen in die Tage münden.
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