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Terzinen von der Verwandlung

13.08.2017

Verwandlung glüht, wenn keusche Tränen rinnen
und Seufzen sickert aus den Schneekristallen.
Schon äugt der Krokus nach den hohen Minnen,

läßt Sonne keck die weißen Schleier fallen,
und will sich nach den warmen Küssen dehnen.
Das Leuchten weißer Wasser ist wie Lallen

des Lichts in Wolken, die an Bergen lehnen
und perlengrau in Schauern niedergehen.
In schwarzer Erde wühlt ein altes Sehnen,

belaubter Pracht im freien Raum zu stehen,
den weiten Sinn aus engem Keim zu falten.
Schon bauscht den zarten Flügel laues Wehen.

Ach, rührten uns die schmelzenden Gewalten!

 

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