Übergänge XVIII
Was zwischen Gras und Bach und Vogelsang
und dampfendem Asphalt geschieht,
vor dem der Fuß der Nymphe flieht,
ist nichts als Mammons eitler Übergang.
Er füllt mit Teer die leere Eierschale
und häckselt hechelnd Flaum und Blatt,
er biegt des Lebens Windung glatt,
bis Halm und Haar für jeden Schatten zahle.
Ach, denke doch die hohe Atemstunde,
die sich am Meeressaum erstreckt,
wenn Watt und Wurm das Wasser leckt,
sie weiß vom Übergang die rechte Kunde.
O fächelte von jenem Meer ein Hauch,
in dem sich Mondes Sänger wiegt,
wenn unser Herz bei Schatten liegt,
den toten Fittichen aus Hanf und Rauch.
Comments are closed.