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Fernweh berückte

31.10.2026

Getaucht aus dunkler Strömung, jäh gehoben,
schäumt Bild um Bild, zu stillen, zu verzehren.
Du wandtest deinen müden Blick nach droben
zu blauer Hymnen uferlosen Meeren.

Fernweh berückte dich mit Sternensagen,
des Lorbeers Monde, Oleanders Sonnen.
Als könnte schöne Fremde dich beglücken,
traust du den Wogen zu, dich heim zu tragen.

Du hast im Traum die Ruder fahren lassen,
gleich, ob versinken, zur Insel noch gelangen,
muß Venus auch im Morgenrot verblassen:
Die Tiefen seufzten und die Höhen sangen.

 

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