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Philippe Jaccottet, Sur les pas de la lune

15.08.2016

M’étant penché en cette nuit à la fenêtre,
je vis que le monde était devenu léger
et qu’il n’y avait plus d’obstacles.
Tout ce qui nous retient dans le jour semblait plutôt devoir
me porter maintenant d’une ouverture à l’autre
à l’intérieur d’une demeure d’eau vers quelque chose
de très faible et de très lumineux comme l’herbe :
j’allais entrer dans l’herbe sans aucune peur,
j’allais rendre grâce à la fraîcheur de la terre,
sur les pas de la lune je dis oui et je m’en fus…

 

Auf den Pfaden des Mondes

Da ich mich diese Nacht aus dem Fenster lehnte,
sah ich, daß die Welt leicht geworden war
und keine Hindernisse mehr bot.
Alles, was uns am Tage zurückhält, schien nunmehr erbötig,
mich von Öffnung zu Öffnung zu tragen,
ins Innere einer Wohnstatt des Wassers, zu einem ganz schwachen
und sehr leuchtenden Etwas wie dem Gras:
Ich war im Begriff, ohne jede Furcht durch das Gras zu gehen,
ich war im Begriff, der Frische der Erde meinen Dank zu erweisen,
auf den Pfaden des Mondes sagte ich ja und ging meiner Wege …

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