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Terzinen von Ariels Vertreibung

21.08.2017

Die Träume hängen noch wie Spinnenweben
im ungekämmten Haar, wie weiche Daunen
an aufgebrochnen Eierschalen kleben,

umflüstern deine Locken sie, die braunen,
wie Federküsse, geistbehauchte Schwingen,
will Ariel den müden Mund umraunen.

Doch mußt du sie mit Seifenschaum auswringen,
mit feuchtem Lappen aus den Augen waschen,
mit deinem Kamm in gerade Linie zwingen.

Dir bleiben von den Feen nur die Aschen,
die unterm dumpfen Tritt des Tages stieben,
die Küsse zappeln in den Phrasen-Maschen.

Das Bildschirmlicht hat Ariel vertrieben.

 

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