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Terzinen von den späten Schauern

23.08.2017

Wer ging durch deinen Traum zur Morgenstunde
und goß den Wein des Abschieds auf die Schwelle
und wessen Essig tropfte in die Wunde,

daß ihrem Blut entsproß die bittre Helle?
Gewitterlicht graut dir von Wolkenlasten,
in keines Tieres Lende klafft die Delle,

den Zapfen deines Wachseins einzurasten.
Die Blitze müssen sich im Wort entladen,
und es quillt auf wie Humus aus den Basten.

Wenn dich entblößen rauher Lüfte Gnaden
von letzten Fetzen angeklebten Lallens,
erquicken Schauer dich auf stillen Pfaden.

O sei erhöht ins Dunkel leisen Fallens.

 

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