Der Dichter trug die Scheite
Nächtlich seufzen auf die feuchten Scheite
unter deiner Schwermut rauhem Hauch,
daß der Funken roter Chor sich breite
und der Sang ins schwarze Schweigen tauch.
Weit hast du die schwere Last getragen
aus dem Wald, wo einer Nymphe Quell
dich beschwor mit weich umschilften Klagen,
Nacht, sie werde unter Flammen hell.
Und du trugst das Holz zum kalten Herde,
wo sich unsrer Träume Asche härmt.
Laß die Fremdlinge der harten Erde
fühlen, wie das Herz Gesang erwärmt.
Und erlischt er auch nach kurzen Stunden,
Mnemosyne sinnt ihm lange nach,
wenn die Kruste unverheilter Wunden,
daß sie glänzen, heißer Puls zerbrach.
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