Rosenlicht
Du, frag nach Heimat nicht
und mütterlichem Laut,
wenn dir ein Rosenlicht
aus lieber Hand vertraut.
Du, geh am Abendsaum
mit weichem Sehnsuchtsschritt,
du siehst es, wie im Traum,
das Rosenlicht geht mit.
Wenn weiße Stille sinkt
und Schnee die Schritte schluckt,
es dir auf Gräbern blinkt,
auf schwarzen Teichen zuckt.
Und wenn sie all verglühn,
wenn Rose heißt Verzicht,
wird wieder neu erblühn
das Wort vom Rosenlicht.
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